Mati jetzt im Rhythmus

Schwelle des Alkhemia-Weges
Vor jedem Weg gibt es einen Moment, der nicht zur Bewegung gehört, sondern zum Zuhören.
Es ist kein Anfang.
Es ist eine Anpassung an den Puls.
So beginnen die wahren Dinge.
Lange Zeit haben wir Prozesse als Ziele verstanden: ankommen, erreichen, vollenden. Aber so
funktioniert das Leben nicht. Das Leben ist nach Rhythmen organisiert und diese drängen nicht,
sondern halten.
Die Erde rennt nicht.
Sie atmet.
Das Herz strengt sich nicht an.
Es schlägt.
Die Jahreszeiten jagen einander nicht hinterher.
Sie folgen aufeinander, antworten einander und setzen sich wie ein alter Tanz, den niemand erklären
muss, fort.
Der Weg der Alchemie entspringt diesem Verständnis: Transformation geschieht nicht durch
Anhäufung, sondern durch rhythmische Kohärenz.
Der Kompass als Alchemie.
Die Alchemie war schon immer eine Wissenschaft der verkörperten Zeit. Sie strebte nicht nach
schnellen Ergebnissen, sondern nach der Ordnung von Prozessen. Deshalb sprachen die alten
Alchemisten von Zyklen, Phasen, Farben und Zuständen. Sie wussten, dass jede Umwandlung einen
stabilen Puls benötigt, um nicht zu zerbrechen.
Genau das beginnen wir hier zu kalibrieren: den inneren Rhythmus.
Einen Rhythmus, der es dem Bewusstsein, dem Körper und der Materie ermöglicht, wieder
gemeinsam zu wandeln.
Excalibur auf dem Tisch
Jeder Zyklus des Alkhemia-Weges ist um ein Zentrum herum aufgebaut, ein chemisches Element.
Dieses Element wird wie Excalibur auf den Tisch gelegt.
Nicht als Waffe, sondern als Achse.
Um dieses Zentrum herum sind die zwölf Tierkreiszeichen wie die zwölf Ritter der Tafelrunde
angeordnet. Jedes Zeichen trägt ein Zepter, das nicht symbolisch ist, sondern ein Chakra darstellt:
einen präzisen Punkt des Körpers, an dem sich das Bewusstsein ausdrückt.
Somit steht jedes Element im Dialog mit zwölf Bewusstseinsqualitäten und Energiezentren. Nicht als
Theorie, sondern als verkörperte Praxis.

Die Karte des Körpers und des Himmels.
Dies ist die Reihenfolge, die wir durchlaufen, immer dieselbe, immer lebendig:
Widder – Erdstern: Die Landung. Das „Ich bin angekommen”. Der Körper berührt die Erde.
Stier – Wurzelchakra: Die Stabilität, die stützt. Die Präsenz, die bestätigt.
Zwillinge – Kehle: Die Brücke. Das Wort, das benennt und verbindet.
Krebs – Sakralchakra: Der emotionale Behälter. Das fließende Leben.
Löwe – Solarplexus: der entfachte Wille. Das Feuer des bewussten Ichs.
Jungfrau – Knie: Die Flexibilität, die die Bewegung ordnet. Der Dienst am Rhythmus.
Waage – Herz: Der richtige Puls. Das Gleichgewicht, das harmonisiert.
Skorpion – Hohes Herz: Die Umwandlung. Die Kraft, die aufsteigt.
Schütze – Drittes Auge
Der Sinn. Der Blick hinter den Schleier.
Steinbock – Knöchel: Die Richtung. Der Weg mit Ziel.
Wassermann – Krone: Die offene Antenne. Die Inspiration des Kosmos.
Fische – Höherer Stern
Die Auflösung. Das erweiterte Bewusstsein.
Und dann der dreizehnte Tag.
Merlin, der Alchemist
Der dreizehnte Tag gehört nicht zum Tierkreis.
Er gehört zur Alchemie.
Merlin schwingt das Schwert nicht, er erhebt es.
Er geht den Weg nicht voran, sondern integriert ihn.
Es ist der Moment, in dem sich alles, was zurückgelegt wurde, absetzt und sich in eine andere Oktave
verwandelt. In dem Excalibur aufhört, ein Schwert zu sein, und zum aktiven Prinzip für die nächste
Ebene wird.
Merlin ist das Bewusstsein, das erkennt, wann man nicht drängen, wann man nicht addieren und
wann man umwandeln muss.
Die tägliche Praxis
Die Praxis ist einfach, denn das Wesentliche erfordert keine Komplexität.
Jeden Tag nehmen wir uns ein paar Sekunden Zeit.
Wir lesen den Mantrasatz des Tages.
Wir sprechen ihn aus.

Wir lassen ihn mit einer minimalen Geste, einem bewussten Atemzug oder einer inneren Einstellung
vom Körper aufnehmen.
Es geht nicht darum, alles zu verstehen.
Es geht darum, den Puls aufrechtzuerhalten.
Wie ein Rosenkranz.
Wie ein Mantra.
Wie ein rhythmischer Takt, der das Innere ordnet.
Jede Wiederholung verfeinert.
Jeder Tag fügt sich ein.
Die gemeinsame Zeit
Jeder Mensch kommt hinzu, wenn er ankommt.
Ab diesem Tag tritt er in den gemeinsamen Rhythmus ein.
Wir starten nicht alle vom gleichen Punkt aus.
Wir gehen jedoch in derselben Frequenz.
So hört die Zeit auf, etwas zu sein, das uns hinterherläuft oder überholt, und wird zu einem
gemeinsamen Gewebe, zu einer sanften Musik, die den Prozess begleitet.
Die Beiträge von Soymati.red zu verfolgen, bedeutet, dieses Gewebe zu verfeinern.
Es bedeutet, den Alltag mit bewussten Mikrokalibrierungen zu ordnen.
Dieser Text ist keine Einweihung.
Er ist eine Vorbereitung.
Ab dem 11. Januar beginnt der Rhythmus.
Element für Element.
Körper für Körper.
Bewusstsein für Bewusstsein.
Nicht, um etwas zu erreichen, sondern um den Weg zu bewohnen.
Wenn der Rhythmus aufrechterhalten wird, geschieht die Alchemie von selbst.
Und ohne Anstrengung erinnert sich die Zeit daran, wie man tanzt.
Willkommen beim Rhythmus der Alchemie.

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Ich bin Wasserstoff - Widder - Tag 1

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