Ich sehe Wasserstoff - Schütze - Tag 9
WASSERSTOFF – Tag 9
Chakra: Drittes Auge
Sternzeichen: Schütze
Mantra: Ich sehe Wasserstoff. Ich sehe das Licht hinter dem Schleier der Materie.
Aktivierung: Die Hand auf die Stirn legen, die Augen schließen und atmen.
Am neunten Tag öffnet uns der Wasserstoff die Sicht.
Bisher haben wir ihn als Funken, Wasser, Wurzel, Erinnerung, Feuer und Gleichgewicht gesehen. Aber an diesem Punkt des Weges des Alchemisten offenbart er sich uns mit einem rätselhafteren Gesicht: dem des Geheimnisses, das in den Riesen des Sonnensystems verborgen ist.
Auf Planeten wie Jupiter und Saturn ist der Druck so hoch, dass Wasserstoff eine einzigartige Form annimmt: metallisches Wasserstoff. Dort, unter einer unvorstellbaren Dichte, verwandelt sich dieses einfache Element in etwas Neues, mit Eigenschaften, die die Wissenschaft erst heute zu verstehen beginnt.
Der Schütze, Reisender und Sucher nach Horizonten, versteht dieses Geheimnis. Wasserstoff lädt uns ein, über das Offensichtliche hinauszuschauen und uns zu trauen, das Verborgene zu sehen. Es reicht nicht aus, an der Oberfläche zu bleiben: Die Realität birgt immer tiefe Schichten, und wenn wir unseren Blick schärfen, entdecken wir, dass das Einfache ganze Welten in sich birgt.
Das Mantra dieses Tages ist eine Offenbarung:
Ich sehe Wasserstoff.
Ich sehe das Licht hinter dem Schleier der Materie.
Es geht nicht darum, nur mit den physischen Augen zu sehen, sondern zu lernen, mit dem dritten Auge zu betrachten: dem Blick, der das Unsichtbare durchdringt. Es zu wiederholen bedeutet, den inneren Blick zu wecken, der es uns ermöglicht, die Wahrheit hinter den Erscheinungen zu erkennen.
Die Geste leitet uns: die Hand zwischen die Augenbrauen legen, die Augen schließen und atmen. Dort spüren wir, wie sich die Tür zu einer anderen Sichtweise öffnet. Das Chakra des dritten Auges wird aktiviert und erinnert uns daran, dass die tiefe Sichtweise nicht in dem liegt, was wir sehen, sondern darin, wie wir es sehen.
So lehrt uns der neunte Tag, dass das Universum größer ist, als wir glauben, und dass jedes Atom, selbst das einfachste, ein Tor zum Unbekannten sein kann.