Ich sehe Bor

Element: Bor
Chakra: Drittes Auge
Sternzeichen: Schütze
Mantra: Ich sehe Bor. Ich sehe in mir die Spuren des sich ausdehnenden Kosmos.
Aktivierung: Berühre sanft die Stirn und atme tief ein.

Am neunten Tag verbindet uns Bor mit den Feuern des Sternenursprungs. Dieses Element entstand nicht in der Ruhe, sondern in kosmischer Gewalt: Es wurde durch Prozesse der Sternfragmentierung gebildet, unter dem Einfluss kosmischer Strahlen, die die Materie zerrissen, um sie in etwas Neues zu verwandeln. In seiner Struktur hallt noch immer dieser primitive Puls nach, die Erinnerung an ein Universum, das sich durch Zerbrechen ausdehnt.

Der Schütze, das Sternzeichen der Weitsicht und der ewigen Reise, findet im Bor ein Spiegelbild seiner Natur: über den Horizont hinausblicken, in der Materie die Spuren der Schöpfung lesen. Jedes Boratom trägt eine Geschichte der Expansion, der Zerstörung, die zu Leben wird, des Chaos, das sich zu Klarheit ordnet, in sich geschrieben.

Das Mantra verkündet es als Vision der Ewigkeit:
Ich sehe Bor.
Ich sehe in mir die Spuren des sich ausdehnenden Kosmos.

Es zu wiederholen bedeutet, sich als Träger dieser Geschichte zu erkennen, als kosmischer Reisender, der in seinem Körper die Erinnerung an die Sterne bewahrt.

Die Geste konzentriert sich auf das Chakra des dritten Auges. Das sanfte Berühren der Stirn und tiefes Atmen öffnen uns für diese innere Vision, um in Stille die Spur zu betrachten, die noch immer in jeder Zelle pulsiert.

Der neunte Tag des Bor-Zyklus erinnert uns daran, dass auch in uns die Spur des Kosmos brennt: Wir sind die lebendige Erinnerung an seine unendliche Ausdehnung.

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