Ich habe Wasserstoff - Stier - Tag 2

WASSERSTOFF – Tag 2

Chakra: Wurzel

Zeichen: Stier

Mantra: Ich habe Wasserstoff. Ich habe das Feuer der Existenz in mir.

Aktivierung: Das Becken sanft zusammenziehen und loslassen, dabei bekräftigen: Ich habe.


Der zweite Schritt auf dem Weg des Alchemisten offenbart uns eine andere Seite des Wasserstoffs.

Hier nehmen wir ihn nicht mehr als vorantreibenden Impuls oder als projizierte Energie wahr, sondern als lebendige Präsenz, die innewohnt, als inneres Feuer, das die Existenz von innen heraus erhält.

Wasserstoff ist zwar leicht, aber überall vorhanden. Er ist im Wasser, im Körper, im Blut, im Atem. Er muss sich nicht bewegen, um essenziell zu sein. Seine Kraft liegt nicht in der Richtung, sondern in der Beständigkeit. Diese Eigenschaft macht ihn zum Meister des Stiers, dem Zeichen, das es versteht, Leben in der Materie zu haben, zu pflegen und zu verkörpern.

Wasserstoff lehrt uns, dass Energie nicht immer sofortiges Handeln erfordert: Manchmal muss sie gespeichert, geschätzt und als lebenswichtige Wärme empfunden werden. Bevor wir etwas aufbauen, bevor wir voranschreiten, gibt es die einfache Tatsache, dass wir leben, dass wir den grundlegenden Treibstoff der Existenz in uns haben.

Deshalb hallt das Mantra des Stiers nach:

Ich habe Wasserstoff.

Ich habe das Feuer der Existenz in mir.

Es geht nicht darum, aus Angst zu horten, sondern zu erkennen, dass wir bereits das Wesentliche besitzen. Wasserstoff erinnert uns daran, dass selbst das Subtilste zu Dichte, Körper und Nahrung werden kann, wenn es geehrt und erhalten wird.

Die Geste dieses Tages liegt im Wurzelchakra, dem Zentrum, das uns in der Welt verankert. Das sanfte Anspannen und Entspannen des Beckens ist das Erkennen des Punktes, an dem sich das Leben bekräftigt und sagt: Ich bin hier. Und während wir das tun, bekräftigen wir: Ich habe.

Dieses Chakra, das am zweiten Tag des Weges natürlich auf Stier ausgerichtet ist, ermöglicht es uns, den ersten Impuls des ersten Tages zu verkörpern. Denn jeder Anfang braucht einen Boden, und jedes Feuer braucht ein Zuhause, wo es brennen kann, ohne zu erlöschen.

So erinnert uns der zweite Tag des Weges daran, dass es nicht ausreicht, aus dem Ursprung geboren zu sein: Wir müssen unsere Energie bewohnen, sie als unsere eigene fühlen und sie aufrechterhalten, damit das Leben in der Materie erblühen kann.

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